Dubai 2013: Wir sind wieder im Geschäft!

Mohammed_FEKRA_UEADiese Woche sprach unser Blog-Team mit Mohammed El Batta von unserem -Team in Dubai. Hier sind seine Antworten auf unsere drei Fragen nach den Entwicklungen und Eindrücken vom Jahr 2013:

1.  Welchen Einfluss hatte die globale Rezession 2013 auf die Nachfrage nach PR Services in Dubai?

Die Nachfrage nach PR ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) im Laufe des Jahres 2013 wieder deutlich gestiegen, seit sich die Wirtschaft wieder erholt hat und auch der Immobilienmarkt wieder einen positiven Trend sieht. Hinzu kommt Dubais Bewerbung als Austragungsort für die Expo 2020, was auch international das Bewusstsein verstärkt hat, dass sich Dubai und die VAE nach der Finanzkrise 2008/2009 wieder erholt haben und zurück im internationalen Geschäft sind. Viele Kunden suchen nun verstärkt PR-Unterstützung und geben insgesamt mehr Budget für Kommunikationsmaßnahmen aus.

Mit dem erneuten Wirtschaftswachstum sehen wir auch neue Player auf dem Markt, da viele internationale Unternehmen ihre Geschäfte auf den Mittleren Osten ausdehnen, wobei Dubai oft als zentraler Knotenpunkt genutzt wird. Häufig durchlaufen diese Unternehmen zunächst eine Art Testphase und suchen daher speziell PR-Agenturen, die auch mit kleineren Budgets erste PR-Ziele umsetzen können, bis ihr Geschäft in der Region richtig anzieht. Viele Unternehmen sind allerdings sehr vorsichtig in Bezug auf Budgetvergaben und scheuen sich oft, fortlaufende PR-Arbeit – über den klassischen Retainer – zu vereinbaren. Stattdessen haben gerade im Jahr 2013 viele Kunde auf Projektarbeit gesetzt, die aber nach gemeinsamen Erfolgen im nächsten Jahr auch in fortlaufende PR-Unterstützung übergehen kann.

2. Wie wurde Dubai 2013 in den Medien dargestellt?

Dubai und die VAE wurden 2013 sehr vorteilhaft porträtiert. Überall wurde berichtet, dass sich die Wirtschaft erholt hat.

UAE_Emirates 247 Auch unsere Bewerbung, die Expo 2020 in Dubai auszutragen hat in den letzten Monaten für Schlagzeilen gesorgt – besonders jetzt, wo die Entscheidung kurz bevor steht. Die Medienberichte haben auf jeden Fall sehr laut und deutlich die Message wiedergegeben: Wir sind wieder im Geschäft und das mehr denn je! 2008/2009 war ein wirtschaftlicher Einbruch, aber heute sind wir besser vorbereitet und wieder voll in Aktion.

3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

Ein Land, das mir besonders aufgefallen ist, ist Ägypten. Als einer der zentralen Knotenpunkte im Mittleren Osten, beeinflusst Ägypten auch viele seiner Nachbarländer und 2013 gab es viele Veränderungen. Besonders der Wechsel des politischen Regimes in der Mitte des Jahres war von großer Bedeutung und hatte auch erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und das soziale Leben. Viele Medienberichte drückten die Sorge darüber aus, was passieren könnte, wenn es keinen politischen Wechsel gäbe. Heute sehen die Berichte über Ägypten ganz anders aus und auch wenn die Wirtschaft noch sehr geschwächt ist, so scheint es doch wieder aufwärts zu gehen.
UAE_The National-Egypt

Die Golfstaaten haben Ägypten immer im Auge behalten und das Land auch nach der Revolution vom 30. Juni unterstützt. Investoren aus VAE gehen auch nach Ägypten und umgekehrt – besonders während der Unruhen in Ägypten, dienten die VAE als sicherer Hafen.

Insgesamt betrachtet benötigt Ägypten eine gute Krisenkommunikation und PR-Unterstützung, um die Situation besser in den Griff zu bekommen. Die Medien waren hier nicht unbedingt hilfreich für das Image des Landes und die Regierung könnte gerade im Bereich Image-PR Unterstützung gebrauchen. Die positiven Entwicklungen müssen besser bekannt gemacht werden. Einige Kampagnen, die den Tourismus wieder ankurbeln sollen, können zumindest bereits erste Erfolge verbuchen.

Author: Mohammed El Batta, GlobalCom PR Network Team Fekra Communications in Dubai

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Aktualisiert am 21. November 2013