GlobalCom PR-Blog 2014-10-10T08:31:21Z http://gcpr-blog.de/feed/atom/ WordPress Wibke Sonderkamp http://gcpr.de/ <![CDATA[USA 2013: Big Data und IT-Sicherheit sorgen für PR-Nachfrage]]> http://gcpr-blog.de/?p=3114 2014-01-16T10:13:10Z 2014-01-16T10:11:43Z TomRiceHeute beantwortet unser auf für B2B Technologie-Themen spezialisierter Kollege Tom Rice aus den die drei Fragen zu Eindrücken aus der -Branche und den Medien, die wir unseren Teams rund um die Welt gestellt haben:

 

1. Welchen Einfluss hatte die globale Rezession 2013 auf die Nachfrage nach PR Services in den USA?

Unsere Agentur mit Fokus auf den B2B-Technologiemarkt hat 2013 einen Aufwärtstrend erlebt, so dass die Rezession für uns keine große Rolle spielte. Wir stießen weiterhin auf großes Interesse bei möglichen Neukunden aus der Technologiebranche und auch existierende Kunden fragten zusätzliche Dienstleistungen nach. 

BigDataUSABranchen wie Big Data, Analytics und IT-Sicherheit wuchsen am schnellsten. Die US-Haushaltskrise zwang mehrere unserer IT-Kunden, die für die Regierung arbeiten, zu einer Pause bei einigen Projekten.

PR wurde viel nachgefragt, doch der größte Bedarf bestand in einer höheren Integration unserer Abteilung für kreative Services. Immer mehr PR-Kunden sind daran interessiert, uns als Unternehmen für strategische Kommunikation zu beauftragen, indem wir den gesamten Prozess von der inhaltlichen Strategie bis hin zu Entwicklung und Ausführung verantworten. Darin eingeschlossen sind Medienkontakte, soziale Medien, Videobeiträge, Fachartikel und interaktives Marketingmaterial.

2. Wie wurden die Vereinigten Staaten 2013 in den Medien dargestellt?

Die Einkünfte der Unternehmen sind gewachsen und unsere Kundenbasis sah sich einer steigenden Nachfrage ihrer Produkte und Dienstleistungen gegenüber. Das Geschäftsklima hat sich 2013 gegenüber 2012 stark verbessert, doch reflektierten die CNN_US-CongressMedienberichte über die US-Wirtschaft dies nicht.

Die Medien behielten ihren Fokus auf die negativen Nachrichten wie Arbeitslosenzahlen, Immobilien und die Unfähigkeit der Kongressabgeordneten zur Kooperation bei.

Viele unserer Kunden aus dem Gesundheitswesen haben ein Auge auf die Implementierung von ObamaCare und die Änderungen für die Gesundheitsbranche. Unsere Technologiekunden profitieren nach wie vor von dem Anstieg der Aufmerksamkeit für IT-Sicherheit, Big Data und die Bewegung hin zu einer Konsolidierung der IT-Branche.

 3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

NYT_ChinaChokingOnGrowthChina war mit Abstand das Land, über das am meisten in den Medien, die unsere Kunden interessieren, berichtet wurde. Die Berichterstattung über China ist dabei sehr gemischt, tendiert jedoch meistens eher ins Negative. Die wichtigste Story war das mutmaßliche Hacking der US-amerikanischen Regierung sowie einiger Unternehmen.

Autor: Tom Rice, GlobalCom PR Network Team MerrittGroup, USA

Tags: , ,
]]>
0
Wibke Sonderkamp http://gcpr.de/ <![CDATA[Deutschland 2013: Flexibilität bei internationaler PR]]> http://gcpr-blog.de/?p=3096 2014-01-10T12:02:15Z 2014-01-09T17:03:27Z WibkeSonderkamp
Nach der Weihnachtspause setzen wir unsere Blog-Serie zu den Entwicklungen im Jahr 2013 fort. Heute beantwortet Wibke Sonderkamp vom GlobalCom Network Team in München die drei Fragen, die wir unseren Teams rund um die Welt gestellt haben:

1. Welchen Einfluss hatte die globale Rezession 2013 auf die Nachfrage nach PR Services in Deutschland?

Wir haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Anfragen für marktübergreifende PR erhalten. Viele Unternehmen suchen nach einem Mix aus zentralem Management und lokal starken PR-Teams für mehrere Länder. Besonders Kunden mit knappen Budgetvorgaben erwarten innerhalb dieser Struktur eine hohe Flexibilität, was die Leistungen und regionale Schwerpunkte für die Gewichtung der PR-Budgets angeht. Diese Gewichtung orientiert sich häufig an der Marktentwicklung, die die Attraktivität bestimmter Länder beeinflussen kann. Zu den Einflusskriterien dieser Entwicklung gehören nicht nur Verbraucherpräferenzen, sondern auch politische Entscheidungen und Markt-Regulierungen, die Vertriebsplanung und Absatzziele verändern können.

Das Duell der MessengerNeben diesem generellen Trend variieren die PR-Anfragen von Branche zu Branche. Der Markt für erneuerbare Energien leidet noch immer sehr unter den ständig wechselnden politischen Regulierungsmaßnahmen und Strafzöllen, was letztlich zu einer weltweiten Marktkonsolidierung und dementsprechend sinkenden PR- und Marketingbudgets geführt hat.
Auf der anderen Seite wächst das Interesse an nachhaltigen Verbraucher- und Lifestyle-Produkten und eröffnet damit einen neuen PR-Trend.

Ein weiterer Wachstumsbereich ist der Markt für mobile Kommunikation, Apps und Zubehör. In diesem Bereich scheinen die Effekte der globalen Rezession vorüber zu sein und die Unternehmen suchen PR-Berater mit Branchenerfahrung, die sie beim internationalen Ausbau ihres Geschäfts unterstützen und ihre Sichtbarkeit in neuen Märkten erhöhen.

2. Wie wurde Deutschland 2013 in den Medien dargestellt?

Wiederum auf spezielle Branchen bezogen wurde Deutschlands Stellung sowie politische Entscheidungen hinsichtlich der erneuerbaren Energien in vielen internationalen Medien verfolgt und kommentiert. Trotz der weltweiten Konsolidierung, unter der die Branche 2013 erheblich gelitten hat, und den endlos erscheinenden Diskussionen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz, wird Deutschland noch immer als eine der führenden Nationen und Fürsprecher für Erneuerbare Energien und Umweltthemen betrachtet.

Bayern MünchenAuf der politischen Seite sorgten natürlich auch die Bundestagswahlen für ein internationales Presseecho. Auch wenn es natürlich immer kritische Stimmen gibt, scheint die internationale Presse Angela Merkel insgesamt als kompetente, vertrauenswürdige Staatsfrau darzustellen –insbesondere wenn man die Medienberichte im Vergleich zu anderen Staatsoberhäuptern sieht. Deutschland wird auch nach wie vor als wirtschaftlich stabiles und erfolgreiches Land betrachtet.

Neben den politischen und Wirtschaftsthemen sind Sportthemen, insbesondere Fußball, DER Bereich, in dem internationale Medien ausgiebig über deutsche Sportler berichten. Sebastian Vettels Formel 1 Siegesreihe und das Fußball-Trippel von Bayern München sowie deren Verpflichtung von Star-Trainer Pep Guardiola gehörten zu den Highlights der Sporterfolge des Jahres 2013, über die rund um die Welt berichtet wurde.

 3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

NSA Skandal in der PresseDeutsche sind sehr empfindlich, was ihre Privatsphäre und Vertrauensfragen angeht. Der NSA-Skandal hat das Image und Vertrauensverhältnis gegenüber den empfindlich verletzt und ein entsprechend großes Medienecho erzeugt.

Ein weiteres großes Thema in deutschen Medien waren die Krisen in südeuropäischen Ländern, wie Griechenland, Italien und Spanien. Viele Deutsche haben Verwandte und Freunde in diesen Ländern und waren auch schon mehrfach dort. So kommen zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die die Krise auf Deutschland haben könnte, auch eine persönliche Komponente und ein entsprechendes Interesse an der Entwicklung hinzu.

Positive Medienberichte gab es, wenn wir noch einmal die -Branche als Beispiel nehmen,  unter anderem über skandinavische Länder und deren Fortschritte beim Ausbau der Versorgung durch Erneuerbare Energien.

Autorin:  Wibke Sonderkamp, GlobalCom PR Network München

Tags: , , ,
]]>
0
Wibke Sonderkamp http://gcpr.de/ <![CDATA[Frohe Festtage!]]> http://www.gcpr-blog.de/?p=3092 2014-01-10T09:20:27Z 2013-12-25T07:50:06Z Unsere internationale -Serie macht eine kurze Weihnachtspause und meldet sich 2014 zurück.

Bis dahin frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

ChristmasBreak

No tag for this post.]]>
0
Wibke Sonderkamp http://gcpr.de/ <![CDATA[Dänemark 2013: Strategische Kommunikation wieder auf Kurs]]> http://www.gcpr-blog.de/?p=3087 2013-12-18T13:54:09Z 2013-12-19T07:44:11Z LarsJorgensen_DenmarkLars Jørgensen, -Experte aus Dänemark, berichtet über seine Eindrücke vom Jahr 2013 aus Dänemark. Sein Resümee ist: Die dänische -Branche ist wieder auf dem richtigen Weg und sieht einen Aufschwung nach den rückläufigen Geschäftsjahren im Zuge der internationalen Finanzkrise.

1. Welchen Einfluss hatte die globale Rezession 2013 auf die Nachfrage nach PR Services in Dänemark?

Die Finanzkrise hat viele dänische Unternehmen getroffen. Das hatte natürlich auch einen entsprechenden Einfluss auf die PR-Budgets. 2013 war das Jahr, in dem wir eine eindeutige Wende beobachten konnten, sowohl für die Unternahmen als auch für das Agenturgeschäft. Besonders im zweiten Halbjahr zog das Geschäft deutlich an und wir konnten ein Wachstum verzeichnen. Es gibt wieder erheblich mehr Anfragen, größere Projekte und längere Vertragslaufzeiten. Der Markt ist immer noch schwierig, aber es geht voran.

Betrachtet man die einzelnen Branchen, so konnten wir beobachten, dass die Baubranche 2013 weniger Beratungsleistungen für Kommunikation und PR in Anspruch genommen hat. Behörden waren ebenfalls noch immer vorsichtig, doch in den letzten sechs Monaten gab es wieder mehr Aufträge.

Daneben gibt es auch auf internationaler Ebene für uns eine positive Entwicklung. Unternehmen aus aller Welt interessieren sich zunehmend für PR in Dänemark und viele dänische Unternehmen kontaktieren uns, weil sie ihre internationale Präsenz ausbauen wollen und PR-Unterstützung in verschiedenen Regionen benötigen.

2. Wie wurde Dänemark 2013 in den Medien dargestellt?

Denmark_InternationalMediaIn diesem Jahr gab es keine wirklich drastische Krise in Dänemark, die in den internationalen oder heimischen Medien aufgegriffen wurde. Im Inland gab es viele Berichte über regionale Wahlen oder Personen in öffentlichen Ämtern, wie den Leiter der internationalen Organisation GGGI, dem Global Green Growth Institute. Auch über kleinere Krisen wurde natürlich ausgiebig berichtet.

International wurde Dänemark als Land porträtiert, in dem Menschen gerne und gut leben. Die Gesellschaft sowie soziale Leistungen wurden durchweg positiv dargestellt. Ganz besonders beim Thema erneuerbare Energien konnte sich Dänemark medial in ein sehr positives Licht rücken. Insgesamt denke ich, dass Dänemark ein sehr positives Image hat.

 3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

DanishMedia_on_Pussy RiotIch würde sagen – besonders mit Themen wie „Pussy Riot“ – ist 2013 als Negativ-Beispiel in Erinnerung geblieben. Hier hat man deutlich gesehen, wie Negativberichterstattung dem Image eines Landes schaden kann.

Auch die Berichterstattung über die Wirtschaftskrise in Griechenland und der Umgang der griechischen Politiker mit der Situation und ihrem Verhalten gegenüber Ländern wie Deutschland haben dem Ansehen des Landes erheblich geschadet. In Dänemark hatte Griechenland bisher ein sehr positives Image – ich denke, das hat sich 2012 und vor allem 2013 etwas geändert.

Positive Beispiele waren meiner Meinung nach beispielsweise Länder im Süden Afrikas. Hier gab es positive Berichte über industriellen und wirtschaftlichen Aufschwung. 2013 haben wir viele Berichte und Fallstudien aus Südafrika und weiteren afrikanischen Ländern gesehen und die Medien zeichnen ein differenzierteres Bild über die Umstände in verschiedenen Ländern des Kontinents.

Autor: Lars Jørgensen, CEO und Partner bei Jøp, Ove & Myrthu CPH P/S, GlobalCom PR Network Team in Denmark

No tag for this post.]]>
0
Christopher Hartmann <![CDATA[Ukraine 2013: Ein 45 Millionen-Markt mit geringem Wettbewerb]]> http://www.gcpr-blog.de/?p=3072 2013-12-12T12:22:40Z 2013-12-12T12:06:01Z Diese Woche richten wir unseren Blick auf einen Markt, der den meisten Europäern wie Nicht-Europäern noch ein Rätsel ist. Jukka Laikari von unserem -Team IFPR Communications berichtet über seine Eindrücke aus dem Jahr 2013 in der Ukraine:

1. Welchen Einfluss hatte die globale Rezession 2013 auf die Nachfrage nach PR Services in der Ukraine?

Die Ukraine ist ein aufstrebender Markt mit 45 Millionen Einwohnern. Es wird oft gesagt, dass es der eine große Markt in Europa mit der geringsten Konkurrenz zwischen Marken und Produktangeboten ist. Es ist daher für neue, auch kleinere EuromaidanUnternehmen leichter, einen ausreichenden Marktanteil zu erreichen und PR als effektive Maßnahme zu nutzen.

Da die Glaubwürdigkeit der traditionellen ukrainischen Medien sehr viel geringer ist als in den meisten anderen europäischen Ländern, bieten die meisten PR-Agenturen und -Berater eine breite Auswahl an Kommunikationsdienstleistungen an, die vom Aufbau von Pressekontakten über Events bis zu digitaler Kommunikation und Lobbying reichen.

Die meisten Dienstleistungen haben unter der Wirtschaftskrise gelitten, besonders diejenigen, die sich ausschließlich auf ukrainische Kunden konzentriert haben. Es gibt allerdings einige Bereiche, in denen die Geschäfte nach wie vor gut laufen, insbesondere in den Branchen, die internationaler aufgestellt sind. Ein gutes Beispiel ist das IT Outsourcing, wo kontinuierlich neue internationale Kunden gesucht werden.

Die Ukraine ist der viertgrößte IT Outsourcing Markt der Welt. Über 95 Prozent der Kunden in dieser Branche sind ausländische Firmen aus den , Großbritannien, Deutschland und Skandinavien. Durch diese geographische Differenzierung ist die Branche weniger rezessionsanfällig. Hier werden Services gebraucht, insbesondere digitale Kommunikationsdienstleistungen.

2. Wie wurde die Ukraine 2013 in den Medien dargestellt?

Leider suchen sich die internationalen Medien zumeist die negativen Nachrichten über die Ukraine aus. Das Land steht in der Tat großen Herausforderungen gegenüber – so ist die Korruption beispielsweise sehr hoch. Doch sind auf der anderen Seite zahlreiche westliche Unternehmen sehr erfolgreich in der Ukraine tätig.

Das heißeste Thema war Euro-Maidan – die Revolution, die mehr als eine Million Menschen auf die Straßen von Kiew trieb. Es ist die erste von den sozialen Medien getriebene Revolution in einer ehemaligen Sowjetrepublik. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Opposition Facebook und Twitter gegen die Regierung einsetzt. Deren Krisenkommunikationsstrategie besteht bisher darin, die Verbindungen zu kappen.

 3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

Für mich ist Estland ein sehr positives Beispiel. Es ist bemerkenswert, wie Estland die Digitalisierung in der Gesellschaft verankert hat – es ist Weltführer im Bereich E-Government. Auch im Bereich Elektromobilität ist Estland Weltklasse.Es ist das einzige Land, das eine umfassende Ladeinfrastruktur besitzt und geht somit als gutes Beispiel für andere Länder voran.

JukkaAutor: Jukka Laikari, GlobalCom PR Network team IFPR Communications mit Büros in Finnland, Ukraine and Mitarbeitern in und Estland.

Tags: , , , , , ,
]]>
0
Wibke Sonderkamp http://gcpr.de/ <![CDATA[Brasilien 2013: Wachsende Investition in PR und internationales Interesse]]> http://www.gcpr-blog.de/?p=3060 2013-12-05T13:48:57Z 2013-12-05T13:48:57Z Marta Dourado_BrazilZeit den Blick bei unserer internationalen Serie einmal nach Westen zu richten. Marta Dourado von unserem -Team Fundamento RP in São Paulo berichtet über ihre Eindrücke aus dem Jahr 2013 in Brasilien:

1. Welchen Einfluss hatte die globale Rezession 2013 auf die Nachfrage nach PR Services in Brasilien?

Der brasilianische PR-Markt ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen und wir erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzt. Trotz des niedrigen Wirtschaftswachstums – im Jahr 2013 wird das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich nur 1 Prozent betragen – konnten wir steigende Investitionen in Öffentlichkeitsarbeit und PR-Projekte in Brasilien beobachten. Viele Gründe haben in diesem Jahr den Blick (sowie auch Kapital) auf Brasilien gelenkt. Dazu gehören geplante Großveranstaltungen wie die Weltmeisterschaft 2014, die Olympischen Spiele 2016 oder die Ölfunde vor der brasilianischen Atlantikküste.

Bei Fundamento spiegelte sich das wachsende Interesse an PR in Brasilien darin wider, dass wir ein Umsatzwachstum von 35 Prozent gegenüber 2012 sowie ein Drittel zusätzlicher neuer Kunden verzeichnen konnten.

Die wirtschaftlichen Aussichten für Brasilien waren in anderen Zeiten auch deutlich besser, beispielsweise in den Jahren 2007 und 2008, als es ein starkes Wachstum gab. Nachdem die internationale Wirtschaftskrise Brasilien erreicht hatte, folgte eine Phase der Vorsicht und viele Unternehmen froren ihre Budgets und Investitionen erst einmal ein. 2009 und 2011 wurden viele Verträge mit internationalen Kunden neu verhandelt und einige PR-Initiativen vertagt oder sogar abgesagt. Daher ist es gut zu sehen, dass das Interesse an PR nun wieder steigt.

2. Wie wurde Brasilien 2013 in den Medien dargestellt?

In diesem Jahr war Brasilien definitiv ein Thema in internationalen Medien. Einige der Themen, über die am meisten berichtet wurde, waren die anstehende Weltmeisterschaft, lokale Bürgerproteste, der Papstbesuch, die NSA-Spionage der brasilianischen Präsidentin Dilma Roussef, eine negative Prognose der Ratingagentur ‚Standard and Poor’s‘ sowie die Gerichtsverfahren korrupter Politiker (der „Mensalão“-Skandal), ein Programm internationaler Ärzte zur Bekämpfung der Gesundheitskrise sowie die Anstieg unserer Zinssätze.

Brazil_Protest
Ich denke, am meisten berichtet wurde aber über die Zivilproteste in Brasilien, bei denen mehr als eine Millon Bürger teilnahmen. Den Anstoß zu der Protestwelle gaben Preiserhöhungen für den öffentlichen Personenverkehr. Dem folgten aber auch Proteste gegen viele weitere Themen und die Proteste wurden sowohl von den heimischen als auch internationalen Medien aufmerksam beobachtet und analysiert.

In dieser Zeit nahm die Popularität der Regierung deutlich ab. Unsere Präsidentin Dilma Roussef hielt schließlich eine Rede „für“ die Protestierenden, in der sie sich aber gegen die Vandalen aussprach. Ihre Popularität war zuvor um 20 Prozent gefallen und stieg nach einigen Monaten wieder. In ihren Bemühungen, die Sympathie der Bevölkerung wiederzugewinnen, setzte die Regierung unter anderem auch auf Social Media. Über Dilma Roussefs Profile auf Facebook und Twitter wurden täglich mehrere offizielle Mitteilungen veröffentlicht.

 3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

Brazil_FinlandEducationPeru ist ein Land, das 2013 viel positive Berichterstattung in den brasilianischen Medien generieren konnte. Das Land hat das größte Wirtschaftswachstum in der Region und konnte Sportveranstaltungen wie die Dakar Rallye sehr gut für PR-Zwecke nutzen. Dazu gab es bilaterale Industriemessen und viele erfolgreiche Tourismus PR-Kampagnen.

Ein weiteres gutes Beispiel ist Finnland. Die finnische Botschaft unterstützte eine Veranstaltung, die finnische Berater des Bildungsministeriums nach Brasilien brachte, um das Bildungsmodell Finnlands vorzustellen. Diese Initiative erregte erwartungsgemäß eine hohe Medienaufmerksamkeit.

 

Autor: Marta Dourado, GlobalCom PR Network Team Fundamento RP in Brasilien

Tags: , ,
]]>
1
Wibke Sonderkamp http://gcpr.de/ <![CDATA[Polen 2013: Stabile PR-Budgets, aber veränderte Medienlandschaft]]> http://www.gcpr-blog.de/?p=3049 2013-11-27T16:55:12Z 2013-11-28T08:45:48Z LukaszDiese Woche sprach unser Blog-Team mit -Profi Lukasz Wilczyński, der seine Sicht auf die Veränderungen in der und der Medienlandschaft in mit uns teilt:

1. Welchen Einfluss hatte die globale Rezession 2013 auf die Nachfrage nach PR Services in Polen?

Die Auswirkungen der Krise waren 2013 in Polen nur noch wenig zu spüren. Es scheint, als sei die schlimmste Zeit überstanden, der Markt hat sich stabilisiert und die Wirtschaft wächst langsam wieder. Polen kauft wieder Konsumgüter und investiert in Immobilien, Autos und neue Technologie. Natürlich sind die Folgen der wirtschaftlich schwachen vergangenen Jahre noch immer in einigen Bereichen spürbar – aber sehr viel weniger als im letzten Jahr. Mit dem erneuten Anstieg des Konsums sehen wir, dass Unternehmen auch wieder mehr in PR und Marketing investieren. Viele Firmen hatten ihre Werbebudgets gekürzt, aber die PR-Budgets scheinen stabil zu bleiben. Hinzu kommt, dass auch internationale Unternehmen das Potenzial des polnischen Marktes erkannt haben und hier in lokale PR-Aktivitäten investieren.

Im Zuge der Krise der vergangenen Jahre musste sich die PR-Arbeit den Umständen anpassen. Die klassische PR wurde um die Gebiete Markenaufbau und Image-Marketing erweitert. Gleichzeitig mussten wir uns mit der veränderten Medienlandschaft auseinandersetzen. Viele Redaktionen wurden geschlossen, Journalisten mussten Ihren Job wechseln und viele versuchen sich als Blogger. Die verbleibenden Verlage wurden zunehmend kommerzieller und selbst die Journalisten scheinen nun Anzeigen verkaufen zu wollen. So wird die redaktionelle Zusammenarbeit bei einigen Medien immer stärker an Marketingkooperationen gekoppelt. Im Klartext heißt das, einige Publikation berichten nicht, wenn die entsprechenden Firmen nicht auch einmal eine Anzeige schalten.

Eine weitere Entwicklung, die sowohl auf die wirtschaftliche Situation bei den Verlagen als auch auf die veränderten Leser-Präferenzen zurückzuführen ist, dass viele vormalige Printmedien auf reine Online-Medien umgestellt wurden. In Kombination mit der wachsenden Bedeutung der sozialen Medien in Polen, ist dies der Grund dafür, dass viele Kommunikationsmaßnahmen sich heute auf Online-Kanäle konzentrieren.

2. Wie wurde Polen 2013 in den Medien dargestellt?

In diesem Jahr gab es viele innenpolitische Themen wie Gesetzesänderungen, die die polnischen Medien beschäftigten. Das veränderte Rentenalter, das auf 67 Jahre angehoben wurde, und die frühere Einschulung mit nun 6 Jahren wurden lebhaft diskutiert. Soziale Themen und Spannungen waren ebenfalls sehr präsent: darunter die Gleichberechtigungsdemonstrationen in polnischen Städten, PolandRetirementAgeDemos für die Rechte homosexueller Partner, das Referendum für die Absetzung des Bürgermeisters vom Warschau und die Aufstände am Unabhängigkeitstag im März.

Die Medien waren sehr freizügig in ihren Kommentaren bezüglich der politischen Entscheidungen. Sie kritisierten beispielsweise die polnische Regierung für ihre mangelnde Toleranz und auch für die schlechten Sicherheitsvorkehrungen bei den Protestmärschen. Die Regierung konnte auch keine gute PR für sich bei der Kommunikation ihrer Entscheidungen bezüglich wirtschaftlicher und sozialer Themen für das Jahr 2013 umsetzen.

Meiner Meinung nach waren aber die beiden größten Medienthemen in diesem Jahr die Untersuchungen zum Flugzeugabsturz in Smoleńsk im Jahr 2010 sowie die Klimakonferenz, die in diesem Monat in Polen stattgefunden hat.

 3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

Es ist schwer zu sagen, welches Land 2013 die meiste Medienaufmerksamkeit in Polen erzeugt hat. Die Krise in Spanien war sicherlich ein Thema, aber auch über die Wahlen in Deutschland wurde umfassend berichtet. Über die gab es im ganzen Jahr ebenfalls viele Berichte, vom Bombenattentat beim Boston Marathon bis hin zur Regierungskrise.

Die meisten Berichte behandelten ernste oder negativ belegte Themen. Es gab aber auch einige positive Ausnahmen. Darunter die Aktion der karitativen Organisation „Make a Wish“ in Kooperation mit der Stadt San Francisco. Sie verwirklichte den Wunsch eines fünf Jahre alten Jungen, für einen Tag Batman zu sein. Miles musste mit Leukämie kämpfen seit er ein Jahr alt ist. Heute befindet er sich auf dem Weg der Besserung. Für seinen Wunsch verwandelte sich San Francisco in Gotham City, das in Gefahr war und nur von Batman und „BatKid“ gerettet werden konnte. Miles wurde in einem Batmobil, einem schwarzen Lamborghini, herumgefahren und musste „Verbrechen“ aufklären, die von Freiwilligen inszeniert wurden.

Am Ende des Tages erhielt Miles den Schlüssel zur Stadt und eine Dankesnachricht des Präsidenten der USA, Barack Obama. Das war ein hervorragendes Beispiel für eine Initiative, die eigentlich für eine kleine Zielgruppe gedacht war, dann aber immer größer wurde und eine riesige Zielgruppe erreichte. Durch die große Medienaufmerksamkeit wurde die Aktion darüber hinaus auch zu einer idealen PR für „Make A Wish“ sowie die Stadt San Francisco. Ich denke ähnliche Initiativen wären auch in Polen sehr publikumswirksam.

Author: Lukasz Wilczyński, Planet PR, GlobalCom PR Network Team in Krakow

Tags: , ,
]]>
0
Wibke Sonderkamp http://gcpr.de/ <![CDATA[Dubai 2013: Wir sind wieder im Geschäft!]]> http://www.gcpr-blog.de/?p=3037 2013-11-21T16:05:08Z 2013-11-21T16:04:06Z Mohammed_FEKRA_UEADiese Woche sprach unser Blog-Team mit Mohammed El Batta von unserem -Team in Dubai. Hier sind seine Antworten auf unsere drei Fragen nach den Entwicklungen und Eindrücken vom Jahr 2013:

1.  Welchen Einfluss hatte die globale Rezession 2013 auf die Nachfrage nach PR Services in Dubai?

Die Nachfrage nach PR ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) im Laufe des Jahres 2013 wieder deutlich gestiegen, seit sich die Wirtschaft wieder erholt hat und auch der Immobilienmarkt wieder einen positiven Trend sieht. Hinzu kommt Dubais Bewerbung als Austragungsort für die Expo 2020, was auch international das Bewusstsein verstärkt hat, dass sich Dubai und die VAE nach der Finanzkrise 2008/2009 wieder erholt haben und zurück im internationalen Geschäft sind. Viele Kunden suchen nun verstärkt PR-Unterstützung und geben insgesamt mehr Budget für Kommunikationsmaßnahmen aus.

Mit dem erneuten Wirtschaftswachstum sehen wir auch neue Player auf dem Markt, da viele internationale Unternehmen ihre Geschäfte auf den Mittleren Osten ausdehnen, wobei Dubai oft als zentraler Knotenpunkt genutzt wird. Häufig durchlaufen diese Unternehmen zunächst eine Art Testphase und suchen daher speziell PR-Agenturen, die auch mit kleineren Budgets erste PR-Ziele umsetzen können, bis ihr Geschäft in der Region richtig anzieht. Viele Unternehmen sind allerdings sehr vorsichtig in Bezug auf Budgetvergaben und scheuen sich oft, fortlaufende PR-Arbeit – über den klassischen Retainer – zu vereinbaren. Stattdessen haben gerade im Jahr 2013 viele Kunde auf Projektarbeit gesetzt, die aber nach gemeinsamen Erfolgen im nächsten Jahr auch in fortlaufende PR-Unterstützung übergehen kann.

2. Wie wurde Dubai 2013 in den Medien dargestellt?

Dubai und die VAE wurden 2013 sehr vorteilhaft porträtiert. Überall wurde berichtet, dass sich die Wirtschaft erholt hat.

UAE_Emirates 247 Auch unsere Bewerbung, die Expo 2020 in Dubai auszutragen hat in den letzten Monaten für Schlagzeilen gesorgt – besonders jetzt, wo die Entscheidung kurz bevor steht. Die Medienberichte haben auf jeden Fall sehr laut und deutlich die Message wiedergegeben: Wir sind wieder im Geschäft und das mehr denn je! 2008/2009 war ein wirtschaftlicher Einbruch, aber heute sind wir besser vorbereitet und wieder voll in Aktion.

3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

Ein Land, das mir besonders aufgefallen ist, ist Ägypten. Als einer der zentralen Knotenpunkte im Mittleren Osten, beeinflusst Ägypten auch viele seiner Nachbarländer und 2013 gab es viele Veränderungen. Besonders der Wechsel des politischen Regimes in der Mitte des Jahres war von großer Bedeutung und hatte auch erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und das soziale Leben. Viele Medienberichte drückten die Sorge darüber aus, was passieren könnte, wenn es keinen politischen Wechsel gäbe. Heute sehen die Berichte über Ägypten ganz anders aus und auch wenn die Wirtschaft noch sehr geschwächt ist, so scheint es doch wieder aufwärts zu gehen.
UAE_The National-Egypt

Die Golfstaaten haben Ägypten immer im Auge behalten und das Land auch nach der Revolution vom 30. Juni unterstützt. Investoren aus VAE gehen auch nach Ägypten und umgekehrt – besonders während der Unruhen in Ägypten, dienten die VAE als sicherer Hafen.

Insgesamt betrachtet benötigt Ägypten eine gute Krisenkommunikation und PR-Unterstützung, um die Situation besser in den Griff zu bekommen. Die Medien waren hier nicht unbedingt hilfreich für das Image des Landes und die Regierung könnte gerade im Bereich Image-PR Unterstützung gebrauchen. Die positiven Entwicklungen müssen besser bekannt gemacht werden. Einige Kampagnen, die den Tourismus wieder ankurbeln sollen, können zumindest bereits erste Erfolge verbuchen.

Author: Mohammed El Batta, GlobalCom PR Network Team Fekra Communications in Dubai

Tags: , , ,
]]>
0
Wibke Sonderkamp http://gcpr.de/ <![CDATA[Lettland 2013: Politische Entscheidungen steigern die Nachfrage für strategische Kommunikation]]> http://www.gcpr-blog.de/?p=3026 2013-11-14T14:54:32Z 2013-11-14T14:53:06Z

AntraSavlevica_LatviaHeute werfen wir einen Blick ins Baltikum. Unsere Kollegin Antra aus zieht ein Resümee der Veränderungen in der politischen und wirtschaftlichen Situation und deren Einfluss auf die - und Medienbranche:

1. Welchen Einfluss hatte die globale Rezession auf die PR in Lettland 2013?


2013 konnte die Kommunikationsbranche, inklusive PR, einen Aufwärtstrend  vermelden. Herbeigeführt wurde er hauptsächlich durch zwei Gründe: zum einen die wachsenden Aktivitäten und Einkommen in verschiedenen Branchen und Geschäftsfeldern, zum anderen bedingt durch einige wichtige Ereignisse und Veranstaltungen, die nächstes Jahr in Lettland stattfinden werden.

Jüngste ökonomische Entwicklungen haben zudem neue Geschäfts- und Branchenmodelle hervorgebracht. Nachdem die Kreditvergabe durch Banken eingeschränkt wurde, entstand beispielsweise eine boomende alternative Kreditbranche – die sowohl für positive als auch für negative Schlagzeilen gesorgt hat. Daneben berichtet die Medienbranche besonders gerne über lokale Unternehmen und begeistert sich vor allem für kleine oder junge, aber sehr erfolgreiche Betriebe.

Latvia_EuroZoneNächstes Jahr wird ganz besonders ereignisreich für Lettland: Wir treten am 1. Januar der Eurozone bei, steigen in den offenen Energiemarkt ein und im April wird Riga als Kulturhauptstadt das Zentrum von europäischen kulturellen Events. Das bedeutet eine Menge Arbeit für die Kommunikationsbranche. Der Wechsel zum Euro wurde von großen  Kampagnen begleitet, welche bereits im letzten Jahr starteten. Der Energiemarkt hat in den Medien ebenfalls schon lange eine große Rolle gespielt und wird nun noch präsenter. Die öffentliche Debatte sorgt auch für eine hohe Nachfrage in der PR.

Wir sind Teil eines Kommunikationsteams für den Energiemarkt im Baltikum und haben vor kurzem auch die Kommunikation des Wechsels zum Euro begleitet. Daher konnten wir einen hohen Bedarf an strategischen Kampagnen und Entwicklung der von Kommunikationsstrategien verzeichnen.

Seit Mitte 2012 entstanden außerdem einige neue Medienkanäle. Zwei große TV-Sender fusionierten und bilden nun einen äußerst einflussreichen Medienkonzern. Auch der generell weltweite Trend in Bezug auf neue Medien hat uns erreicht. Die klassischen Medienkanäle verlieren zunehmen ihre Stellung als Hauptnachrichten-Lieferanten an die schnellen Social Media-Kanäle und konzentrieren sich daher mehr auf Themensegmente, Hintergrundberichte und Analysen.

2. Wie wurde Lettland 2012 in den Medien dargestellt?

Latvia_SmartStartupsViele Menschen sagen, dass die Rezession und Auswanderungswelle in Lettland auch auf die Medien zurückzuführen sei, denn eine ganze Zeit lang wurden ausschließlich Kritik und negative Dinge über Lettland in den Medien veröffentlicht. Es scheint, als hätte die Presse ihren Fehler bemerkt oder zumindest keine Lust mehr auf eine reine Negativberichterstattung. Positive Schlagzeilen nehmen wieder deutlich zu. Vor allem kleinere lokale Betriebe und neue Initiativen werden in vielen Medienkanälen sehr positiv kommentiert und unterstützt.

In internationalen Medien gilt Lettland als Erfolgsbeispiel dafür, wie man sich nach einer Rezession erholt. Gleichzeitig stufen Finanzinstitutionen unser Land im Bereich der Investitionen noch immer sehr niedrig ein und gehen davor aus, dass hier noch viel getan werden muss.

In den Publikumsmedien waren aber, wie gesagt, die Themen „Euro“ und „Energiemarkt“ die wichtigsten im Jahr 2013.

3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

Tallinn2Unser Nachbar Estland war in diesem Jahr sehr häufig in den Medien vertreten, was auf die gleichen Themenschwerpunkte zurückzuführen ist, die auch bei und die Mediendiskussion dominiert haben. Estland ist der Eurozone 2011 beigetreten und 2013 hat es seinen Energiemarkt komplett geöffnet.  Für die Medien in Lettland war Estland daher das perfekte Beispiel, um positive und negative Seiten einer solchen Entwicklung zu analysieren.

Die Fragen beantwortete: Antra Savleviča vom GlobalCom PR Network Team Baltic Communication Partners in Lettland

Tags: , , ,
]]>
0
Wibke Sonderkamp http://gcpr.de/ <![CDATA[Frankreich 2013: Entscheidung für PR bei gekürzten Kommunikationsbudgets]]> http://www.gcpr-blog.de/?p=3014 2013-11-07T11:37:31Z 2013-11-07T09:00:38Z France_MarineQuillon.AccountDirector
Diese Woche teilt unsere Kollegin Marine aus ihre Sicht auf das Jahr 2013 und beantwortet die drei Fragen, die wir unseren Kollegen aus aller Welt gestellt haben:

 

1. Welchen Einfluss hatte die globale Rezession 2013 auf die Nachfrage nach Services in Frankreich?

Auf unser Geschäftsjahr hatte die Krise nur wenig Einfluss. Wir hatten ähnlich viele neue Kunden wie in den vergangenen Jahren und bestehende Budgets wurden nicht oder nur wenig gekürzt.

Wir haben sogar festgestellt, dass Unternehmen, die ihr Gesamtbudget für Kommunikation gekürzt haben, verstärkt auf PR setzen, da diese in der Regel kostengünstiger ist als Werbemaßnahmen.

Wir konnten außerdem einen steigenden Bedarf an Krisenkommunikation beobachten. Mit der Geschwindigkeit heutiger Medien und Sozialer Netzwerke erkennen Unternehmen, dass sie schneller reagieren müssen als früher und dass sie in eine strategische Medienbeobachtung investieren sollten. Außerdem sind Schulungen für diese speziellen Anforderungen sehr gefragt.

2. Wie wurde Frankreich 2013 in den Medien dargestellt?

Dieses Jahr waren die Medien stark mit politischen und sozialen Angelegenheiten  beschäftigt.

France_ElleEs wurden viele Umfragen mit französischen Bürgern veröffentlicht. Französische Medien nutzten außerdem Inhalte aus sozialen Netzwerken, um die Meinung der Bevölkerung wiederzugeben.

Allgemein können wir sehen, dass Medien – auch aufgrund der Domenique Strauss Kahn Affäre – zunehmend freier das politische und soziale Geschehen kommentieren.

Die größte Kontroverse des Jahres war die Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren, die eine große Debatte in Frankreich auslöste.


3. Welches andere Land stellt demgegenüber ein positives oder negatives Beispiel dar?

Ein positives Beispiel für die Eigendarstellung ist Spanien. Obwohl sich das Land in einer großen Krise befindet, war Spanien weiterhin in der Lage, Touristen anzulocken.

France3_LE Monde Dank des kulturellen Erbes Spaniens und einem großen Angebot an Sport, Gastronomie, Party-Leben, etc. schafften es die Medien und die Kommunikationsbranche, ein emotionales Image zu unterstreichen, welches Menschen aus anderen europäischen Ländern veranlasste, ihre Ferien in Spanien zu verbringen.

Italien und Griechenland hingegen haben dies weit weniger gut vermittelt. Ihr Image hat sehr stark unter den politischen und wirtschaftlichen Krisen gelitten.

Marine Quillon – Account Manager bei GlobalCom PR Network Partner Sophie Monet PR

Tags: ,
]]>
1